Slapinion

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Slapinion – lasst es sie wissen!

Auf Slapinion kann jeder seine ungebetene Meinung sagen. Der Nutzer wählt ein Unternehmen, Behörde oder Institution aus und bekommt deren Kontakt- und Social Media Accounts angezeigt. Der Nutzer verfasst eine Mitteilung und schickt sie mit einem Klick an alle diese Kanäle raus.

Painful truths. (Paul Gonzales / LA Times)

Slapinion aggregiert die Nachrichten auf Profilseiten der Unternehmen. Dort kann man sie kommentieren und teilen. Neue Kommentare werden hier ebenfalls verschickt und gesammelt. Diese Profilseiten werden von registrierten Power-Nutzern einmalig erstellt und stehen nach Überprüfung der Community zur Verfügung.

Was bringt Slapinion

Jeder hat sich schon mal über ein Unternehmen, eine Behörde oder eine Institution geärgert. Wer seinem Ärger Luft machen möchte, kann auf der Webseite nach einem Kontaktformular oder einer Email-Adresse suchen, an die Facebook-Pinwand schreiben oder einen bösen Tweet senden. Es ist aber mühsam die ganzen Accounts aufzuspüren und zu befeuern. Zudem kann ein Nutzer nur in denjenigen Netzwerken schreiben, in denen er selbst einen Account besitzt. Slapinion übernimmt die Suche und das Zustellen der Mitteilung. Der Dienst könnte auch dazu genutzt werden, um sich über aktuelle Meinungen und Vorgänge bei einer bestimmten Organisation zu informieren.

Monitarisierung

Ich glaube nicht an Werbung. Ich Glaube an Daten.

Viele Unternehmen wollen tatsächlich die Meinung ihrer Kunden wissen. Schließlich zeigt Kritik mögliche Fehler und Schwachstellen auf. Organisationen können bei Slapionion (gegen Gebühr) Zugriff auf ihre Auswertungen erhalten. Sie könnten die Nachrichten auf ihrem Profil moderieren (nicht löschen, aber darauf antworten) und die Antworten optional wieder an die Kanäle verteilen. Des Weiteren lassen sich Unternehmensdaten inklusive ihrer Social Media-Profile und Reputation abfragen! Warum immer nur Nutzerdaten verkaufen?

Motivation

Der Grund für den Nutzer ist offensichtlich der Drang seinem Ärger auf breiter Front Luft zu machen und dabei eine möglichst große Aufmerksamkeit zu schaffen.
Organisationen können ihren Ruf tracken, Mitteilungen managen und mit ihren Kunden und Nutzern in Kontakt treten.

Risiken

Solange es dabei bleibt, das Nutzer ihre Meinung zu Unternehmen kund tun, ist der Dienst aus rechtlicher Sicht in Ordnung. Meldungen, die Privatpersonen verunglimpfen, oder Unternehmen, die als Nutzer getarnt ihre Konkurrenz diskreditieren, sind es nicht. Ein Risiko besteht somit in der rechts-sicheren Ausgestaltung des Dienstes. Abmahnungen und einstweilige Verfügungen sind nicht auszuschließen. Eine Kommunikationsplattform, die lediglich die Nachrichten transportiert und sich an die gesetzlichen Vorschriften hält, sollte jedoch wenig Probleme bekommen. Schliesslich erleichert Slapinion dem Nutzer nur, was er ohnehin schon bei Facebook, Twitter und Google+ tun kann und bereits tut.

Make it happen

Ich stelle hier meine supertolle Geschäftsidee unter CC-BY Lizenz zur freien Verfügung. Es wäre prima, wenn jemand Interesse an der Geschäftsidee hat oder sie jemandem weiterleitet, der sich dafür interessieren könnte. Ich finde die Idee ziemlich cool und glaube ernsthaft, dass sich damit Geld verdienen lässt. Wer Lust hat diesen Gedanken weiter zu spinnen, kann sich ja mal melden.

Eure Meinungen sind natürlich auch mir sehr wichtig und Eure Kommentare sind herzlich willkommen.

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Veröffentlicht von Alexander Esemann

Ich bin Alex, Jahrgang 79 und wohne mit meiner Frau und unseren drei tollen Kindern in Bremen. Hier auf esemann.com schreibe ich über Netzthemen und wie sich die Digitalisierung auf unser gesellschaftliches Miteinander auswirkt. Bei Twitter werfe ich Gedankenfetzen in die Welt. Ich freue mich immer über neue Kontakte, also schreibt mir doch einfach mal.

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