Apps – meine aktuellen Favoriten

In den letzten Wochen habe ich ungewöhnlich viele neue Tools für Web, Android und iOS ausprobiert. Es sind Tools, die mich bei bestimmten Tätigkeiten unterstützen, ein konkretes Problem lösen oder mich einfach nur gut unterhalten. In diesem Artikel möchte ich Euch meine aktuellen App Favoriten vorstellen.
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Anonym Teilen und Empfehlen

anonymWer auf großartige Inhalte im Internet stößt, kann sie leicht bei Twitter, Facebook, Google+ usw. seinem Umfeld mitteilen. In dem Fall wird der empfohlene Inhalt mit dem eigenen Profil verknüpft und das hat natürlich Folgen.

Google verändert die Suchergebnisse entsprechend den Vorlieben des Nutzers. Facebook vergisst nie einen Eintrag (selbst wenn man ihn löscht) und bei Twitter kann jeder die Tweets eines Nutzers scannen – alles soweit in Ordnung, will man Anderen mehr über sich, seinen Geschmack und Vorlieben mitteilen.
Manchmal möchte man aber Etwas anonym teilen und empfehlen, nicht aber sich oder sein soziales Profil mit der Empfehlung verknüpfen.

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Tanz der fetten Hennen

Ich saß mit einem älteren Ehepaar in einem Straßencafé am Hamburger Rathaus. Wir redeten gerade über Kunst und über den Louvre, als plötzlich drei sehr dicke Frauen von irgendwoher auf den Platz kamen. Sie waren barfuß und trugen nichts außer bunte kurze Röcke. Ihre massigen, halbnackten Körper wirkten wie durch Folter entstellt und erinnerten an fette Hennen. Hässliche lange Narben zogen sich über ihre Gesichter und Oberkörper. Die grässliche Entstellung wurde durch dunkle Schminke noch hervorgehoben.

Langsam und gelassen kamen die Frauen auf uns zu. Als sie sich der Aufmerksamkeit aller Gäste sicher sein konnten, hoben sie die Arme und fingen zu einer lautlosen Musik zu tanzen an. Sie wiegten ihre Hüften, drehten sich und wirbelten umeinander herum und schienen daran viel Freude zu haben.

Meine beiden Begleiter und einige andere Gäste protestierten. Ein älter Mann sprang auf beschimpfte eine der Tänzerinnen. Passanten blieben stehen und gafften dreckig. Den Tänzerinnen machte es nichts aus. Sie lachten und tanzten noch wilder um uns herum, fassten sich an den Händen und wiegten sich ungeniert im Rhythmus der virtuellen Musik.

Das Ehepaar wurde hektisch, sprach auf und wollte sofort zahlen. Weil kein Kellner in der Nähe war, schmissen sie panisch Geld auf den Tisch und eilten davon. Ich blieb verdattert an meinem Tisch sitzen, während die Frauen genauso schnell entschwanden wie sie gekommen waren.

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