Unendlich viel Musik hören – Spotify zerlegt Simfy

Simfy geht in die Offensive und bietet für GMX und WEB.DE-Nutzer ein exklusives Angebot zum Vorzugspreis von 7,99€ im Monat (sonst 9,99€). Den ersten Monat kann man den deutschen Musik-Streaming-Dienst kostenlos testen. Das klingt nach einer runden Sache, wird aber nicht reichen, um verlorene Marktanteile im wachsenden Musik-Streaming-Markt zurückzugewinnen.

GMX Werbung für Simfy
Quelle:GMX Werbung

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E-mails von Facebook

facebook email
Facebook E-Mail

Die negativen Schlagzeilen zum Thema E-Mails reißen für Facebook nicht ab. Erst gab es eine riesige Empörung über die ungebetene Einführung der @facebook-Email-Addressen, dann wurde bekannt, dass Facebook bei der Umstellung eigenmächtig Adressbücher auf Smartphones und mobilen Geräten manipuliert. Kontakte mit Facebook-Profil wurden mit der neuen Email-Adresse aktualisiert. Facebook behauptete später, dies sei ein Versehen gewesen – blos glauben wollte das so recht niemand.

Am Freitag schrieb t3n, dass manipulierte Facebook Benachrichtungs-Mails kursieren. Die täuschend echt wirkende E-Mails suggerieren eine neue Foto-markierung. Der enthaltene Link leitet zwar zu Facebook, aber über eine Malware-Seite, die einen Trojaner enthält. Wieviele Rechner infiziert wurden, ist noch unklar.

Wer ohnehin keine Lust auf nervige Benachrichtigen hat, oder zumindest nicht bei jeder Kleinigkeit alarmiert werden möchte, kann die Zahl der aktiven Benachrichtigungen in den Kontoeinstellung reduzieren.

Welche der über 60 Einstellungen sinnvoll sind, wird jeder unterschiedlich beurteilen. Ich habe die meisten Apps, Seiten und Events deaktiviert. Seitdem empfinde ich die Emails von Facebook nicht mehr als Spam sondern zumeist als relevante Hinweise.

App oder Autor? Benachrichtigungen im automatisierten Web

Ja, man kann Facebook-App ausblenden, Statusmeldung wegklicken und Newsletter abbestellen. Vor der Flut der Meldungen aus dem Web gibt es dennoch kein Entkommen. Was früher noch als Müll in der Mailbox landete, wird nun (meist) im Vorfeld als Spam erkannt und gleich weggefiltert. Die Nonsens-Meldungen gibt es statt dessen in Form von App-Benachrichtigungen, wöchentlichen Software-Updates und personalisierten Marketing-Mails. Dienste feuern ständig Nachrichten per Email und SMS, Update-hungrige Software blinkt in der Taskleiste und auf dem Smartphone werden neue Social Notifications angezeigt.
Moderne Apps sind gesprächiger als Teenager auf Klassenfahrt. Man kommt sich mitunter vor, als kümmere man sich um ein krankes Tamagochi.

„Wir haben wichtige Neuigkeiten für Dich!“ lautet der Tenor solcher Nachrichten, unterstrichen mit einer dringlichen Handlungsaufforderung. Egal ob es sich um ein neue Funktion, geänderte AGBs oder um eine „Wir-Vermissen-Dich“-Erinnerung handelt, brav lese ich alle Meldungen, klicke Links und aktualisiere Accounts. Ständige Benachrichtigungen sind zwar nervig, aber meine Neugier ist größer als mein Verstand. Wann immer eine Benachrichtigung für mich aufpoppt, muss ich sie sofort lesen!

benachrichtigung bei facebook

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Anonym bloggen mit Tumblr

Schließlich habe ich doch noch einen Weg gefunden Bilder, Texte und Videos zu teilen, ohne sie gleich in Zusammenhang mit mir und meinem sozialen Graphen zu bringen. Ursprünglich wollte ich lediglich anonym teilen, was mir so gefällt, ohne mich als Justin Bieber- oder Hitler-Katzen-Fan outen zu müssen. Ich glaube nicht, dass meine Facebook Freunde diese persönlichen Interessen mit mir teilen 😉

Was aber machen mit dem ganzen genialen Unsinn, den man im Internet so findet? Ganz einfach – Ich poste ihn bei Tumblr!

omaha beach - starwars landing rmx

Zuerst dachte ich daran mir einen neuen Account bei Twitter zuzulegen und dort unter Pseudonym zu schreiben. Doch Twitter oder Instagram bieten nur sehr eingeschränkte Darstellungsmöglichkeiten. Ein eigener Blog ist viel cooler, unterliegt in Deutschland aber der Impressumspflicht und ist nicht anonym. Wer dennoch anonym bloggen möchte, der ist bei Tumblr genau richtig.

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Sozialen Einfluss messen mit Klout

Ist das nicht großartig? Klout, ein Startup aus San Francisco, kann Deinen sozialen Einfluss messen. Dazu liest Klout aus allen verbundenen sozialen Kanälen Kenngrössen wie Anzahl der Posts, Buddies, Kommentare, Likes und Follower und vergibt anhand der ermittelten Aktivitäten und Reaktionen einen Klout-Score. Der Wert zwischen 1 und 100 gibt Deinen individuellen sozialen Einfluss in der digitalen Welt wieder. Wer viele Menschen über Facebook, WordPress, Twitter und Instagram erreicht, gilt als Influencer, also als Meinungsmacher und generell als sozialer und kommunikativer Typ. Klout ist Stolz darauf, einen Standard geschaffen zu haben, der es Privatpersonen und Unternehmen ermöglicht, ihren Online-Einfluss anhand eines einfachen Zahlenwertes abzulesen. Klout ist der Standard für Einfluss, soso

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