Erlkönig

Erlkönig – Johann Wolfgang von Goethe, 1778

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron‘ und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Du liebes Kind, komm geh‘ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst feiner Knabe du mit mir geh’n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan.

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

Facebook und die kontextsensitive Werbung

Seitdem ich meinem Facebook Account ein paar Bilder aus Computerspielen hinzugefügt habe, bestehen meine Werbeanzeigen fast ausschließlich aus blöden Facebook-Games. Das Facebook die Werbung auf die Nutzer abstimmt, ist ein alter Hut. Den Werbetreibenden gibt Facebook die Möglichkeit, ihre Werbung gezielt an Herkunft, Alter, Hobbies oder Musikgeschmack der User auszurichten. Das ist der Grundstein für personalisierte Werbung in sozialen Netzwerken.
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Beatboxing – Mund als Soundmaschine

Okay, die Überschrift ist Mist – aber irgendwie muss man ja anfangen. Auf jeden Fall bin ich auf ein Video gestoßen, in dem Beardyman und Nathan "Flutebox" Lee mit ihren Querflöten und Kehlköpfen das Londonder Google Office gerockt haben.

Das fand ich so cool, dass ich mir danach gleich mehrere Flutebox-Videos angesehen habe.
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Grooveshark – Free Music

grooveshark logo

Bereits vor ein paar Monaten habe ich die US amerikanische Musikplattform Grooveshark für mich entdeckt und bin immernoch jedesmal begeistert. Anders als beim in Deutschland recht bekannten last.fm lassen sich alle Musikstücke in ganzer Länge abspielen, in Playlisten einorden, man kann seine Lieblinglieder mit wenigen Mausklicks auf Twitter oder Facebook posten, oder einfach nur die nach Genres unterteilten Radio-Stationen hören. Und das beste – Es ist vollkommen kostenlos! Das Time Magazin hat Grooveshark unter die besten 50 Webseiten des Jahres 2010 gewählt und Wikipedia meint, es würden über die Plattform mehr als 250 Millionen Tracks im Monat gestreamed! In Deutschland scheint der Dienst noch nicht besonders populär zu sein, obwohl man auch viele deutschen Interpreten dort findet.

Die Titel werden meist durch die User selbst hochgeladen, bei dem Suchbegriff muss man nicht angeben, ob man einen Interpreten, einem Liedtitel oder ein Album sucht – Statt dessen sortiert man die Ergebnisliste entsprechend und finded (fast) immer, wonach man gesucht hat. Für mich ist Grooveshark die am besten gelungene Umsetzung einer Musik-Community, die ich bisher gesehen habe. Es ist sogar möglich sich die Lieder seiner Freunde anzeigen und natürlich auch vorspielen zu lassen.

Probiert es einfach aus! update: Grooveshark wurde aus rechtlichen Gründen eingestellt.

Viel Spass beim Musik hören!