Kein Bock auf Facebook – Teilen ohne Tabus

Zitat

Manchmal stolpert man im Netz über eine coole Seite, ein witziges Bild oder über etwas so dermaßen Abgefahrenes, dass man es gleich weitererzählen möchte. So etwas zum Beispiel.

Weitererzählen geht ganz leicht mit Twitter oder Facebook. Aber nur noch selten klicke ich den Like-Button, Links twittern tue ich auch nicht. Bleibt noch die E-Mail. Ihr kennt alle diese guck-mal-hier-wie-geil! Mails)
Die schreibe ich nun wieder häufiger, weil ich kein Bock mehr auf Facebook habe.

Mich nerven die Quiz-Einladungen, Freundschaftsanfragen und Geburtstage. Am meisten stört mich, dass ich dort sowieso nicht alles empfehlen kann, was ich gut finde. Immerhin lesen Freunde, Bekannte, Verwandte und Arbeitkollegen mit. Wie soll ich da noch unbeschwert den neuen Blutzbrüdaz-Trailer oder das Beste aus Frauentausch liken? Das soziale an den social Networks kann echt nerven.

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Alben und Filme – besitzt Du noch oder streamst Du schon?

av in the cloud

geliehen von http://www.airplayit.com


Die Form von audiovisuellen Medien hat sich in letzer Zeit gehörig gewandelt. Wo es derzeit noch echte Dateien gibt, wird es bald nur noch Zeiger auf die Cloud geben. Und irgendwannwerden auch die verschwinden und durch Streaming abgelöst. Früher habe ich mir Alben und DVDs gekauft und im Wohnzimmer ins Regal gestellt. Ich besaß das Medium, konnte es anfassen, ins Laufwerk stecken und mir reinziehen, wenn ich zu Hause war. Wollte ich mir meine Musik unterwegs anhören, habe ich die Scheibe gerippt und den Inhalt auf den MP3-Player oder die USB-Festplatte kopiert. Nach der Digitalisierung folgte die Mobilisierung von Musik und Video. Plötzlich löste sich der Medieninhalt von seinem Träger und befreite sich wie einst der Geist vom Fleische.

Besitz wird durch Zugriffsrecht abgelöst werden.

Erst hatte man das AV-Material von seinem ursprünglichen Trägermedium (Platte, DVD) auf ein kompaktes Abspielgerät verbannt. Alben und Filme konnten so überall hin mitgenommen werden. Erweitern konnte man seine Sammlung durch Dateien aus unterschiedlichen (legalen) Download-Portalen. Das erforderte jedoch, dass man die Dateien immer im passenden Format für das jeweilige Gerät parat haben musste. Also habe ich die gerippten DVDs fürs iPhone nach H.264 konvertiert, und die Alben in iTunes importiert und mit dem iPhone synchronisiert. Auf den Abspielgeräten braucht man dazu gehörig Speicherplatz. Abhilfe versprechen Cloud-Dienste mit Online-Speicher für Jedermann. Im Moment buhlen die Cloud-Dienste um unsere Gunst. Wir sollen die vormals gerippten und heruntergeladenen Audio- und Videodateien wieder bei Ihnen hochladen.
Sei es die iCloud von Apple oder Cloud Drive von Amazon, Google Music oderDropbox - Alle versprechen die permanente Verfügbarkeit der eigenen Daten auf jedem Gerät zu jeder Zeit. Das ist schon mal die nächste Stufe der Mobilität.

Die private Cloud für audiovisuelle Medien ist eine Übergangslösung.

Wer sich für einen der Cloud-Dienste entscheidet, wählt mitunter gleich ein komplettes Ökosystem mit fester Bindung. In die Amazon Cloud Drive gelangen Musikstücke am besten über die Amazon-Downloads. iCloud lässt sich über den Apple Store und iTunes befüllen. Noch stärker legt man sich fest, entscheidet man sich für den Cloud-Dienst eines Internet-Providers. Für Dokumente oder private Bilder mag das eine sinnvolle Lösung sein. Aber für Musik-Alben?

Wozu noch Musik hochladen?

Die meisten Medienkonsumenten sind noch nicht einmal in der Cloud angekommen, und schon frage ich mich, ob dieses Konzept nicht bereits überholt ist. Martin Weigert von Netzwertig beschreibt sehr gut, warum Cloud-Dienste als Online-Speicher für Audio- und Videodaten nur eine Zwischenlösung sind. Es macht keinen Sinn sein neues Coldplay-Album in die Cloud zu laden, denn es ist bestimmt schon dort! In jeder Cloud, in jedem Streaming-Dienst gibt es das neue Album Mylo-Xyloto von Coldplay schon. Wozu muss ich es also erneut hochladen? Was passiert dabei überhaupt? Der Dienst prüft, ob es die hochgeladenene Datei kennt, und wenn es diese Datei bereits gibt, löscht es meine Datei sofort wieder. Statt Zugriff auf meine Datei, erhalte ich Zugriff auf eine identische Anordnung von Bytes. Das spart dem Cloud-Anbieter Speicherplatz. Das Hochladen dient dazu, mein Nutzungsrecht nachzuweisen. Den größten Nachteil von clouds ohne Community-Funktion sehe ich darin, dass man ausschließlich Medien nutzen darf, die man selbst hochgeladen hat. Besser wird das natürlich, wenn man hochgeladene Inhalte mit Freunden und der Welt teilen kann.

Es gibt aber einige wenige Dienste, die Musik zur Verfügung stellen, ohne das man sich als Besitzer der Musik ausweisen müsste. Das Streamen von Musik bieten etwa Grooveshark, Spotify, oder als einziger legaler deutscher Anbieter Simfy. Abgesehen von Online-Videotheken sind Video-Streaming-Dienste in Deutschland kaum verfügbar. Bei video-on-demand gibt es in Deutschland noch mehr (nach)zu holen. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich auch in Deutschland video-on-demand Dienste wie Hulu etablieren werden.

Update: Hulu sondiert anscheinend schon den deutschen Markt.

Wenn ich von dort Medieninhalte nach Belieben auf dem Fernseher, dem Tablet und dem Smartphone streamen kann, dann brauche ich keine Blu-ray disc, keine Festplatte, kein musicload und kein RTL mehr. Dann bezahle ich nicht mehr für den Besitz eines Mediums, sondern für den orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf dessen Inhalt. Ob ich es dann besitze oder nur nutzen darf, ist mir persönlich egal.

Produktvideos mit Cliplister integrieren

Für ein Kundenprojekt bei ottoversand.at habe ich vor einiger Zeit den Videoclip-Dienst von Cliplister integriert. Auch andere uns gut bekannte Online-Shops wie MyBy, Quelle oder Baur verwenden diesen Service, um ihren Besuchern Videoclips zu ausgesuchen Produkten anzubieten.

Ich möchte eine kurze Zusammenfassung geben, worum es sich bei Cliplister handelt, warum es sinnvoll sein kann Produktclips in einem Online-Shop zu zeigen und darüber berichten, wie man den Cliplister-Dienst in einen Webshop integriert.

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