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	<title>esemann.com &#187; Kündigung</title>
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	<description>Der eine hat den Dill, der andere die Gurken.</description>
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		<title>Arbeitslos und Spass dabei</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2007 20:42:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für alle, denen es mal passieren sollte: Zum Arbeitsamt zu gehen ist nicht so schlimm, wie es im Fernsehen teilweise dargestellt wird &#8230; nein, es ist schlimmer! Ich war heute bei der &#8220;Bundesagentur für Arbeit&#8221; um mich dort als &#8220;Kunde&#8221; &#8230; <a href="http://www.esemann.com/aemter/arbeitslos-und-spass-dabei.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, denen es mal passieren sollte: Zum Arbeitsamt zu gehen ist nicht so schlimm, wie es im Fernsehen teilweise dargestellt wird &#8230; nein, es ist schlimmer!<br />
Ich war heute bei der &#8220;Bundesagentur für Arbeit&#8221; um mich dort als &#8220;Kunde&#8221; für einen Monat eintragen zu lassen. <span id="more-3"></span>Das ist halt notwendig, da ich zum 31. Juli gekündigt habe, und erst am 01. September die neuen Stelle antreten werde. Kein Problem! Man stelle sich erst mal in eine Schlange an, erkläre sein Anliegen und schon hat man ein 10-Seiten-Formular, dass man ausgefüllt zum Bereich D1 im ersten Stockwerk bringen muss. Die ewiglangen Gänge lassen mich bereits nach 2 Minuten glauben, ich sei hier schon mal gewesen und nach etwas ratlosem hin und her hoffe ich auf Beistand in Form zweier adretter Mitt-Vierziger, die sich kaffeetrinkend im Flur unterhalten. Auf ein vorsichtiges &#8220;Entschuldigung, &#8230;&#8221; brauchen Beamte natürlich nicht zu reagieren, aber nach dem anschließende &#8220;Ähem, könnten Sie mir bitte..&#8221; habe ich dann dennoch eine Gesprächspause erwartet.<br />
Okay, Nachdem ich alleine den Warteraum gefunden und meine Lebensgeschichte in sauberer Formularsprache niedergeschrieben habe, sitze ich im Bereich D1 und warte&#8230;&#8230;&#8230;.<br />
Eine halbe Stunde vergeht, in der ich alleine im Wartezimmer auf eine Frau am Schreibtisch schaue, die ab und zu auf einer Tastatur rumhämmert, um anschließend gewissenhaft Akten von links nach rechts auf den Schreibtisch zu schieben. Nach einer Dreiviertelstunde zeigt sie sich aber gnädig und ruft mich auf.<br />
Ich erzähle ihr mündlich meine schriftlich dargestellte Situation, sie nickt und fängt wieder an wild auf die Tasten zu hauen. Da ich nur einen Monat lang arbeitslos sei, würde ich eh keine Unterstützung bekommen. (Sperrfrist) Es sei aber wichtig, dass ich noch die Beweggründe für meine &#8220;böswilligen Kündigung&#8221; erläutern würde. Ja, ich habe selbst die Kündigung eingereicht, und betriebsbedingte Gründe lagen nicht vor&#8230; Ich Schwein!<br />
Auf die Frage, was es mir eigentlich bringen würde mich hier zu melden, konnte sie mir erst mal keine Antwort geben. Nach langer Überlegung konterte sie jedoch geschickt: &#8220;Angenommen, wenn sie ein Studium im Ausland antreten würden, und dann zurückkämen, ja dann könnte man ihnen die Zeit, in der Sie arbeitslos gemeldet waren, für spätere Forderungen anrechnen.&#8221;&#8230; Soso, muss ich wohl nochmal studieren, einmal studieren kann ja auch echt jeder. Ich erklärte der Frau, der eigentliche Grund, wieso ich da wäre, sei die Krankenversicherung. &#8220;Jaja, das stimmt, versichert sind Sie in der Zeit dann ja auch&#8221;.<br />
Mit weiteren 3 Formularen bepackt schlenderte ich wieder nach Hause. Meinem &#8220;Noch-Arbeitgeber&#8221; soll ich ebenfalls ein Formular geben, damit er bestätigt, was ich in meinen ausgefüllt habe.<br />
Nun denn, am Abend ruft mich tatsächlich diese nette Beraterin an und sagt mir &#8220;Wenn Sie vor oder im August umziehen, dann müssen Sie sich natürlich bei ihrem neuen zuständigem Arbeitsamt arbeitlos melden!&#8221; &#8211; Danke, die Auskunft hat mir dann den Rest gegeben.</p>
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