Hierlang geht’s zu süßen Kätzchen

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Ein junger Pilger ist auf seiner Reise zu einem besonderen Wallfahrtsort. In seiner Heimat hatte er gelesen, dass es dort ganz viele süße Kätzchen geben soll und dass, wer sie streichelt, im selben Moment zu einem besseren Menschen wird.

sweet kitten

Der Name dieses magischen Ortes stand nicht auf dem Aushang, wohl aber der eines nahe gelegenen Wirtshauses und ein Codewort. Der Pilger möge dort zum Wirt gehen, ihm das Codewort nennen und sogleich würde ihm der Ort benannt und der Weg gewiesen werden.

Weil sich Pilger gerne über die besten Wallfahrtsorte austauschen, werden immer mehr dieser kurzen Botschaften überall auf den Marktplätzen ausgehängt. Profi-Evangelisten erstellen sie aus Versprechungen, Wirtshausnamen, Codewörtern und der Aufforderung nun zügig aufzubrechen.
Und weil die Botschaften derart verlockend sind, gibt es immer mehr Reisende, die sich auf den Weg ins Ungewisse und in die Obhut der schlauen Gastwirte begeben.

oooh wie niedlich

Sie fragen nicht nach, wieso auf der Wegbeschreibung nur das Wirtshaus und nicht gleich der Wallfahrtsort genannt wird. Das unbekannte Reiseziel steigert gar die Neugier und die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer.

Gastwirte sind standesgemäß hilfsbereit und freundlich. Sie bemühen sich sehr um den Gast, stellen Fragen und machen sich Notizen. Manche geben Tipps, wo es noch mehr süße Kätzchen zu finden gibt. Andere wissen gar über mögliche Gefahren zu berichten, die am Ende der Reise lauern.

Bei diesen vielen Annehmlichkeiten ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Wirtshäuser in den letzten Jahren zu wichtigen Verkehrsknotenpunkten entwickelt haben. Ein Segen, dass immer mehr von Ihnen existieren, um den zunehmenden Strom der planlos Reisenden zu bewirten und zu geleiten.
Mögen sie uns ewig erhalten bleiben. Wer sonst könnte die vielen Codewörter entschlüsseln, die auf den Marktplätzen ausgehängt sind?