Wie Verlage das Leistungsschutzrecht erkämpften

das Leistungsschutzrecht kann der Financial Times nicht mehr helfen.Die Frankfurter Rundschau ist gestorben. Die Financial Times Deutschland ist auch tot. Den Presseverlagen geht es schlechter als manch einem japanischen Elektronikkonzern. Um den Untergang abzuwenden zu verlangsamen, wurden Gesetzentwürfe und Megaphone in Stellung gebracht. Lautstark wird zur Verteidigung der Presse vor der Bedrohung aus dem Internet aufgerufen. Dieselben Schurken, die mit Youtube bereits Musik und Filme zu Ramsch-Artikeln degradierten, würden durch Verlinkung und Aggregation von Presseartikeln den Niedergang des geschriebenen Wortes herbeiführen. Brüder, das Erbe von Goethe steht auf dem Spiel!

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Urheberrecht und die verfluchte digitale Gesellschaft

Der Kampf ums Urheberrecht

Ursprünglich war das Urheberrecht klar geregelt – es gab keins. Die ollen Künstler malten für einen hässlichen Fürsten ein hübsches Portrait, oder schrieben ihm ein Gedicht oder komponierten für ihn ein feines Lied. Dafür wurde der Künstler gelobt und geehrt und bekam Tantieme, die er versaufen konnte. Damit war die Leistung abgegolten und alle waren zufrieden. Was aber tun, wenn sich kein hässlicher Fürst mehr findet und man die Lorbeeren vom gemeinen Pöbel holen muss? Ganz einfach – dann sucht man sich halt einen Publisher, einen Verlag oder ein Label, macht einen Deal und steht damit schon mitten im Dschungel des heutigen Urheberrechts.

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