Amazon Partnerseiten sind langweilig

Gerade habe ich bei netzwertig einen interessanten Artikel über Preisüberwachung im E-Commerce gelesen. Dort standen auch Amazon-Partnerseiten im Fokus, die den User informieren, wenn der Preis eines Produktes unter einen bestimmten Betrag fällt. Nachdem ich mir die dort erwähnten Webseiten wie Amapsys oder Amacheck angesehen hatte, wurde mir klar, dass wir Amazon-Affiliates in einer ziemlichen Sackgasse stecken.

Vor zwei Jahren habe ich aus Spass die Amazon Partnerseite Amanav erstellt. Das Problem bei diesen reinen Affiliate-Seiten ist, dass sie nur das anzeigen können, was die Datenquelle (der Amazon-Webservice) ihnen anbietet. Weil auch die Produktbeschreibungstexte alle gleich sind und es an eigenen Inhalten fehlt, strafen die Suchmaschinen sie zu Recht als “copycats” ab. Die Google-Suche nach einem Produktnamen wird daher kaum auf eine dieser Partnerseiten führen. Was also tun?

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Amazon rüstet auf

Letze Woche ist meine Amazon UK – Partnerseite http://www.amanav.eu mit aussergewöhnlich vielen Besuchern beehrt worden. Die Besuchszahlen kletterten um mehr als 300%, was ich cool fand, mir aber nicht so recht erklären konnte. Also habe ich mir mit Google Analytics angesehen, was die englischen Besucher denn so spannend fanden. Die am häufigsten angeschauten Produkte waren (URLs entfernt) ein Wiggystyle Spikes Black Helmet Wig, (Helmfransen die aussehen wie ein Punk-Irokesensschnitt), M39GL-BB-Gun, (eine Federdruck-Pistole) DEE ½ LENGTH WELLINGTON – Black, (Stiefel), also alles Dinge, die man im Moment auf der Insel gut gebrauchen kann.

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Der Personalausweisgenerator geht vom Netz

personalausweis generator

Am 03. Juni 2008 ging der Personalausweis Generator online. Mein ursprüngliches Ziel damals war es zu zeigen, wie unsinnig eine “Altersverifikation” durch Angabe einer Personalausweis-ID ist. (Und er sollte Euch natürlich auch Spass machen ;) )

Der Algorithmus zur Erzeugung solcher IDs ist nicht geheim und daher gibt es auch etliche Seiten, auf denen man sich per Mausklick eine gültige ID berechnen lassen kann. Umgekehrt kann man eine echte ID tatsächlich einer real existierenden Person zuordnen. Benutzt man auf einer Webseite seine echte ID, gibt man somit auch ein Stück seiner Identität preis, obwohl man doch nur sein Alter nachweisen möchte! Das passt meiner Meinung nach nicht zusammen.

Einige Webseiten benutzen diese Methode, um Kindern und Jugendlichen vom Zugriff auf bestimmte Inhalte auszuschließen. Oft handelt es sich aber nur um fadenscheinige Bemühungen zum Thema Jugendschutz von Anbietern, die junge Besucher zumindest tolerieren wenn nicht sogar gerne willkommen heißen. So brauchte man bspw. eine ID zur Teilnahme an Gewinnspielen von Zigarettenmarken oder Bierbrauereien. Interessant ist auch, dass viele Besucher aus Österreich und der Schweiz den Generator benutzen, um sich eine deutsche Identität zu verschaffen ;)
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Blackberry – Anbindung an Unternehmensanwendungen

Zum Jahreswechsel 2004/2005 hatte ich meine Diplomarbeit an der Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel mit dem Titel

Konzeption und Implementierung eines Systems zur Anbindung mobiler Clients an Unternehmensportale

geschrieben.
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Prometheus

Prometheus
Quelle:unbekannt

Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst!
Und übe, Knaben gleich,
Der Diesteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn!
Mußt mir meine Erde
Doch lassen stehn,
Und meine Hütte,
Die du nicht gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.

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Der Fischer

Goethe - der Fischer
Ferdinand Schubert (Vienna 1824 – Vienna 1853)
The Fisherman and the Water Nymph.
(after Goethe’s Der Fischer) Kunsthaus Zürich

Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach der Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt und wie er lauscht,
Teilt sich die Flut empor:
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.

Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
“Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut?
Ach wüßtest du, wie’s Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
Du stiegst herunter, wie du bist,
Und würdest erst gesund.

Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer?
Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht.
Das feuchtverklärte Blau?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in ew’gen Tau?”

Das Wasser rauscht’, das Wasser schwoll,
Netzt’ ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll
Wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war’s um ihn geschehn;
Halb zog sie ihn, halb sank er hin
Und ward nicht mehr gesehn.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1779)

Lorelei

die lorelei

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl, und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh’.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lorelei getan.

(Heinrich Heine, 1823)

Erlkönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Du liebes Kind, komm geh’ mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst feiner Knabe du mit mir geh’n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan.

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1778)