Anonym surfen im Internet – Wie?

verteckt hinter proxiesWie ist es möglich trotz Vorratsdatenspeicherung anonym im Internet zu surfen? Kann ich legal die Ländersperre bei Youtube umgehen oder einen Kommentar verfassen, ohne das meine IP-Adresse mich verrät?

In meinem letzten Artikel habe ich erklärt, warum man anonym im Internet surfen sollte. Ab Juli gibt es noch einen weiteren Grund, möglichst wenig Spuren im Internet zu hinterlassen. Durch die neu geschaffene Bestandsdatenauskunft können Behörden dann noch schneller und leichter an die persönlichen Daten hinter einer IP Adresse gelangen, Zugriff auf Facebook-Profil und Email-Konten bekommen oder die PUK deiner Sim-Karte erfragen. Weiterlesen

Anonym surfen im Internet – warum?

unbekanntDie Zeiten, als wir uns noch einsam von Seite zur Seite klicken mussten, sind vorbei. Heute begleiten uns die eigenen Social-Network-Profile, große Werbenetzwerke folgen uns wie Schatten bei unserer Reise durchs Netz. Permanent werden Daten erhoben, gespeichert, ausgewertet und zur “Optimierung unserer Nutzererfahrung” verwendet. Das Leben ist schön.

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Google Reader und das Ende der Saurier

Google stellt den Google Reader ein und auf Twitter bricht die Hölle los. Die Internet-Generation, oder eben diejenigen, die sich dafür halten, schimpfen und jammern als sei es Ende von RSS und des freien Netzes. Eilig werden Petitionen ins Leben gerufen, um den nahenden Untergang doch noch abzuwenden. rss-icon

Was zum Teufel ist ein RSS-Reader?

Das Ende scheint dick und unausweichlich. Am 01. Juli wird der Stecker gezogen. So bitter das für uns Nutzer auch sein mag, so verständlich ist es aus Sicht des Not-So-Evil Google Unternehmens. Mit dem RSS-Readern war es nicht gelungen, das richtig große Geld zu verdienen. RSS konnte sich nicht aus seiner Nische befreien und hat sich in den letzten Jahren weder verbreitet noch weiterentwickelt. Selbst auf Blogs sehe ich das kleine RSS-Icon immer seltener. Bei Feed stelle ich mir heute eher den Nachrichtenstrom auf Facebook als das Abo eines RSS Kanals vor. So dümpelte der Reader in den letzten Jahren ohne großartige Neuerungen vor sich hin, wurde eher abgespeckt als ausgebaut. Das Schicksal ist nun besiegelt und das von Feedburner wohl gleich mit.

Alternativen zum Google Reader

Auch mich trifft das Ende des Readers hart. Mühsam habe ich dort über viele Jagre Quellen zusammengetragen, die ich täglich nutze, die mich informieren, in denen ich schnell nachschlagen und entspannt stöbern kann. Das soll nun vorbei sein? Es ist wie es ist und wenn ich genau in mich hinein horche freue ich mich sogar darauf eine Alternative auszuprobieren.

Einige mögliche Kandidaten werden in dem sehr lesenswerten Artikel auf netzwertig.com beschrieben.

Wer weiß, vielleicht bedeutet der Tot von Google Reader nicht nur eine neue Chance für einen alternativen RSS Reader sondern vielleicht sogar für RSS an sich?

Falls ihr diesen Artikel gerne gelesen habt, warum aboniert Ihr nicht meinen Blog mit einem RSS Reader eurer Wahl? esemann.com als RSS Feed

Schicker, Smarter, Sackgasse – Die Zukunft der TVs

dead smart tv

In den letzen Jahren haben sich die Fernseher in unseren Wohnzimmern stark verändert. Erst wurde die Röhre durch Rückprojektoren und Plasma-TVs ersetzt. Eine Zeit lang dominierten LCDs und schließlich setzten sich die schicken flachen LEDs mit 3D, Full-HD, 200Hz und Internetanschluss durch. Die Fernsehhersteller prophezeiten, dass die neue Generation der Smart-TVs zur interaktiven Schaltzentrale im Wohnzimmer werden würden. Videos, Apps oder im Internet surfen – alles kinderleicht dank Smart-TV. Doch anscheinend will das niemand. Die smarten Features gingen komplett an den Bedürfnissen der Kunden vorbei.

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Mein Toaster twittert: Das Internet der Dinge

Intelligente Objekte werden uns das Leben vereinfachen. Sie werden uns Essen kochen, während wir noch auf dem Heimweg sind und uns eine SMS schicken, falls anschließend die Küche brennt. Seit Jahren schon wird prophezeit das Internet der Dinge stünde vor der Tür und würde nun unseren Alltag ähnlich stark verändern wie einst das Automobil oder die Currywurst. Das IoT gilt als das nächste großes Ding, als disruptiver Game Changer und überhaupt als nächster unvermeidlicher Schritt der Evolution hin zur Einheit von Mensch und Maschine.

internet of thingsEs gibt bereits Fitnessgeräte und Smart Watches, die Daten sammeln und übermitteln können. Es gibt auch Steckdosen, die remote geschaltet werden können und einige Apps zum steuern von Home-Entertainment aller Art. Insgesamt ist der Einzug netzwerkfähiger und smarter Geräte in den Alltag bereits zu spüren, doch trotz Tablets, Media-Server, Smart TVs, Bluetooth-Lautsprecher und diverser Wlan-fähiger Gadgets scheint sich die vernetzte Welt nicht so recht manifestieren zu wollen. Während der erste Hype langsam verfliegt, passiert in unserem Alltag enttäuschend wenig. Es ist, als warte man auf eine Revolution, die einfach nicht kommt. Mir persönlich fehlt die ganz große Killer-Applikation für den “Wow-Effekt” ebenso wie ganz pragmatische Argumente, die nicht nur Nerds davon überzeugen können, sich und ihre Umgebung mit dem Netz zu verkabeln.

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Wenn andere für uns denken

Wirklich sehr zuvorkommend von meinem neuen Mobilfunk-Anbieter, dass er mich mit seiner SIM-Karte an die wichtigen Telefonnummern von HRS, den Taxiruf oder an die der SIXT Autovermietung erinnert. Vom ADAC hat mir mein fürsorglicher Provider gleich drei Nummern mitgegeben. sim-kontaktDabei bin ich gar nicht Mitglied und eigentlich brauche ich die Nummern nicht, aber wer weiß? Das dachte ich auch von der liebevoll auf meinem Smartphone vorinstallierten App Lieferheld – bis ich Hunger bekam.

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Wie Verlage das Leistungsschutzrecht erkämpften

financial times deutschland vor dem endeDie Frankfurter Rundschau ist gestorben. Die Financial Times Deutschland ist auch tot. Den Presseverlagen geht es schlechter als manch einem japanischen Elektronikkonzern. Um den Untergang abzuwenden zu verlangsamen, wurden Gesetzentwürfe und Megaphone in Stellung gebracht. Lautstark wird zur Verteidigung der Presse vor der Bedrohung aus dem Internet aufgerufen. Dieselben Schurken, die mit Youtube bereits Musik und Filme zu Ramsch-Artikeln degradierten, würden durch Verlinkung und Aggregation von Presseartikeln den Niedergang des geschriebenen Wortes herbeiführen. Brüder, das Erbe von Goethe steht auf dem Spiel!

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