Ist die Soziale Marktwirtschaft noch wettbewerbsfähig?

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese Losung der französischen Revolution prägte das Grundverständnis unserer Demokratie. Gerechtigkeit beruht auch heute noch auf der Vorstellung, dass jeder Mensch gleich ist. Unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft haben alle Bürger die selben Rechte. Dazu gehört auch die Chancengleichheit und das Recht auf freie persönlichen Entfaltung und Selbstverwirklichung. Um evidente Unterschiede auszugleichen und eine tatsächliche Chancengleicheit zu ermöglichen, sollen sich die Starken um die Schwachen in der Gesellschaft kümmern. Das nennen wir Soziale Gerechtigkeit und finden das richtig. Generationenvertrag, Solidaritätszuschlag, Länderfinanzausgleich – es gibt viele Beispiele für die institutionierte Solidarität. Grob gesagt handelt es sich die Umverteilung aus für gewöhnlich vollen in notorisch leere Töpfe.

Plakat für die Bundestagswahl 1957 für die Soziale Marktwirtschaft und die CDU/CSU.

Die Soziale Marktwirtschaft ist eine der wichtigsten Erungenschaft der deutschen Nachkriegszeit. Mit Stolz blicken wir auf den Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder und auf die geschaffenen sozialen Sicherungssysteme. Sie fangen die Einzelnen im Notfall auf, anstatt sie aufzugeben. Es scheint beinahe, als habe Deutschland die darwinistischen Naturgesetze überwunden, nach denen nur der Starke überlebt. Das sonst so gern gewähle US-Amerikanische Vorbild konnte mit seinem ungezügelten Kapitalismus nicht überzeugen. Für wen wollen wir den Wohlstand, wenn nicht für Alle?

Leistung muss sich wieder lohnen

Doch Zweifer gibt es auch an unserem Wohlfahrtsstaat. Ist es richtig, die Starken zum Beitragszahler ohne Veto-Recht zu bestimmen? Ist es volkswirtschaftlich sinnvoll Bedürftigkeit mit Sozialleistungen zu belohnen? Wer entscheidet darüber, wer Beitragszahler und wer Empfänger ist? Auch außerhalb der Kneipen werden Diskussionen über Sozialschmarotzer, steigende Sozialversicherungen und die unliebsamen Zahlungen an Griechenland geführt. Selbst wenn das Prinzip des Solidarstaates gerecht erscheint, offenbaren Einzelfälle verstörende Misstände. Anders kann man nicht erkären, dass selbst Vollzeit-Beschäftigte auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind, um durch den Tag zu kommen, während Vollzeit-Arbeitslosen teils mehr zum Leben bleibt.

Politische Floskeln wie Leistung muss sich wieder lohnen. oder Fördern und Fordern sollen uns beruhigen. Umgesetzt bringen sie mehr Bürokratie für Alle und noch mehr Repressalien für die Einzelnen. Ein komplexes Regelwerk macht noch kein faires Spiel. Die Milliarden, die jedes Jahr über Steuern eingesammelt und für Sozialleistungen ausgegeben werden, die sozialen Transferleistungen also, lassen sich nicht fair gestalten, da sie von jedem Bürgern aus dem Blickwinkel ihrer individuellen Situation heraus subjektiv bewertet werden. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn von überall nur Wehklagen zu vernehmen ist. Vereinfachte, verständliche und transparente Regeln könnten dazu beitragen, das Gefühl von Übervorteilung zu mindern.

Doch gehen wir davon aus, dass der deutsche Sozialstaat generell funktioniert. Das ist trotzdem kein Garant für eine langfristig prosperierende Wirtschaft. Während Deutschland sich bemüht nach allen Seiten umsichtig zu agieren, die Schwachen am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen und großen Wert auf Umweltschutz legt, wachsen die Wirtschaften in China, Brasilien und Russland rücksichtslos weiter. Es erscheint nachvollziehbar, dass in Schwellenländern ein schnelles Wirtschaftswachstum und nicht der Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit im Vordergrund steht. Infrastrukturmaßnahmen werden kompromisslos umgesetzt, der Markt mit gut ausgebildeten, erfolgshungrigen Fachkräften versorgt. Eine breite Masse an billigen Arbeitern ist (noch) vorhanden. Bürokratie und Korruption sind heute die größten Wachstums-Hemmnisse, nicht mehr mangelndes Know-How oder die marode Infrastruktur. Was an High-Tech benötigt wird, wird besorgt und Rohstoffe stehen reichlich zur Verfügung. Gute Voraussetzungen also, um die alten Wirtschaftsmächte in Amerika und Europa bald noch älter aussehen zu lassen.

Wir importieren längst nicht mehr nur Plastikspielzeug, sondern auch echte Autos aus China. Die größten Produktionsstätten für Unterhaltungselektronik liegen bereits in Fern-Ost. Das gilt für Textilien sowieso. Bald werden auch Produktdesign und Produktengineering folgen.

Wie bleiben wir wettbewerbsfähig?

Wenn Deutschland auch weiterhin zu den führenden Wirtschaftsnationen gehören will, muss es sich auf seine Stärken besinnen heißt es. Was bedeutet das? Meint man die berühme deutsche Autoindustrie? Oder den Maschinenbau? Sollten wir in die Kohleförderung investieren und mehr Stahl produzieren, wie in guten alten Zeiten ;) ? Wir richten unseren Blick lieber nach vorne und investieren in zukünftige Schlüsseltechnologien! Das soll Deutschland einen Vorsprung verschaffen und die Zukunft sichern. Die immense Förderung der Solar- und Windkrafttechnologien zeigen, wie schnell der teuer erkaufte Vorsprung verpuffen kann. Billigproduzenten aus China ließen der vormals boomenden deutschen Solarbranche keine Chance. Das gleiche blüht nun der Windkraft. Es gelingt scheinbar nur mit hohen Subventionen Deutschland einen künstlichen, temporären Vorteil zu sichern. Zudem ist ein riskante Wette auf die Zukunftsträchtigkeit einer Branche. Etablierte, natürlich gewachsene Branchen zeigen sich da durchaus robuster. Forschung und Innovationen sollten gefördert, nicht aber ganze Märkte durch Subventionen verfälscht werden. Undenkbar, was passieren würde, wenn die gewohnten Subventionen der Landwirtschaft ausblieben!

Deutschlands Stärke sind seine Bürger.

Das BMWi hat in seinen Wachstumsleitlinien 2012 einen Katalog an Leitlinien veröffentlicht, die das deutsche Wirtschaftswachstum und den Wohlstand sichern sollen. Darin heißt es:

Gerade in dem aktuell schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist es wichtig, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen und uns weiterhin an der Sozialen Marktwirtschaft orientieren. Sie ist der Motor unseres Erfolges. Nur so schaffen wir stetiges Wachstum.

Hinter dem Motor des Erfolges steht nach wie vor eine leistungsfähige Gesellschaft mit Bürgern, die Verantwortung übernehmen und ausdrücklich dazu bereit sind, mehr zu tun, als sich nur um ihr persönliches Wohlergehen zu kümmern. Diese Einstellung ist Deutschlands Stärke, eine die China nicht aufweist und die USA nicht versteht. Solange die Politik dieses Selbstverständnis von Solidarität und Sozialer Gerechtigkeit nicht zerstört, hat Deutschland eine Chance auch weiterhin umsichtig zu agieren und die Schwachen am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen.

Urheberrecht und die verfluchte digitale Gesellschaft

Ursprünglich war das Urheberrecht klar geregelt – es gab keins. Die ollen Künstler malten für einen hässlichen Fürsten ein hübsches Portrait, oder schrieben ihm ein Gedicht oder komponierten für ihn ein feines Lied. Dafür wurde der Künstler gelobt und geehrt und bekam Tantieme, die er versaufen konnte. Damit war die Leistung abgegolten und alle waren zufrieden. Was aber tun, wenn sich kein hässlicher Fürst mehr findet und man die Lorbeeren vom gemeinen Pöbel holen muss? Ganz einfach – dann sucht man sich halt einen Publisher, einen Verlag oder ein Label, macht einen Deal und steht damit schon mitten im Jungel des heutigen Urheberrechts. Das ist seit dem 18. Jahrhundert immer gerechter, weil komplizierter geworden und ist nun so gerecht, dass weder die Künstler noch die Rechteinhaber noch die Nutzer damit zufrieden sind.

Der Kampf um das Urheberrecht

Die Mehrheit der Kreativen können von ihrer Kunst nicht vernünftig leben, während sich die wenigen Superstars ganze Inseln kaufen müssen, um vor ihrem eigenen Ruhm zu fliehen. Die Rechteinhaber, Verlage und Verwertungsgesellschaften, kurz Lobby-Vereine haben indes viel zu tun.

Die Milliarden Dollar Industrie kämpft um ihr Überleben. Deren Elite-Lobbyisten haben einen klare Botschaft an die Regierungen dieser Welt. Ihr wollt Geschäfte mit uns machen? Dann machen wir Geschäfte mit Euch. Entschlossen rufen Sie zum Kampf gegen die digitale Gesellschaft und die Kostenloskultur. Als Aufklärer vertellen sie den Politikern, wie sie das Internet zu einem besseren Ort machen können (Besser Schutz vor Piraten und Terroristen und Kinderschändern und so) und den Kreativen erklären sie nebenbei, dass sie ihnen nix bezahlen können, solange ihre Werke vor dem Release bereits gratis bei YouTube, Megaupload oder kino.to zu finden sind. Welch’ eine Sauerei! Dabei ist das Urheberrecht doch ein verbrieftes, wenn nicht sogar Gott gegebenes Grundrecht, was noch 70 Jahre über den Tod hinaus dem Urheber und seinen Verbliebenen Einnahmen sichern soll. Die Jacksons haben es ja wohl mehr als verdient, oder? Das normalerweise ein Musikstück, ein Buch oder ein Film bereits nach wenigen Monaten wie Blei in den Regalen liegt, ist eher nebensächlich. Wo kämen wir hin, wenn heute einfach jemand den Elvis nachäffen täte ohne den Rechteinhabern… Moment mal… vergesst es, die Argumentation sollte anders lauten.

Die blöde Technik ist schuld, dass man erst Musik als MP3, später dann Videos als DivX und heute in Blu-Ray-Qualität als Torrent ziehen kann. Selbst vor Büchern macht diese teuflische Digitalisierung nicht halt – Kopierschutz, Wasserzeichen und DRM zum Trotz. Streaming-Plattformen wie YouTube machen Milliarden mit fremden Content. Wenn man diese Fehlentwicklung schon nicht zurückdrehen kann, dann sollen die neumodischen Medien-Dingsda zumindest was vom Kuchen abgeben! Dafür kämpft die GEMA als letzte Bastion gegen den totalen Ausverkauf oder genauer Verramschung des geistigen Eigentums.
Doch auch die Koalition will mit dem beschlossenen Leistungsschutzrecht zu mehr Gerechtigkeit beitragen. Künftig sollen Google-News und alle kommerziellen Webseiten dafür bezahlen, wenn sie Textausschnitte von Verlagshäusern zitieren, selbst wenn sie auf die Quelle verweisen. Das wäre dann so, wie wenn die Gelben Seiten dafür bezahlen sollen, wenn sie die Adresse eines Klempners abdrucken, logisch oder?

Doch was helfen Gesetze, wenn ihre Einhaltung nicht kontrollierbar ist? Man muss doch sicherstellen, dass die gemeinen Filesharer entlarvt und angemessen bestraft werden können! Dazu braucht man erst mal Transparenz im Netz

Wer hat was wann heruntergeladen? Hat der Deliquent den illegalen Download etwa zur Eigennutzung heruntergeladen (Süchtiger) oder gar geshared (Dealer)?

Die Infrastruktur, um das herauszufinden, haben die Internet-Service-Provider. Die sollen gefälligst freiwillig bei der Aufklärung und Überwachung mitwirken. Da die EU schon so etwas Feines wie die Vorratsdatenspeicherung vorsieht, kann eine Kontrolle wie in Frankreich umgesetzt und in England geplant, für die deutschen ISPs doch nicht so schwer sein?

Man könnte den Abtrünnigen sogar vorwarnen: “Sind sie wirklich sicher, das sie das Album illegal herunterladen wollen?” und erst nach zwei Verwarnungen und einer automatisierten Abmahnung die Strafanzeige stellen.

Den 13-Jährigen Erstsünder könne man in eine Datenbank aufnehmen, den Wiederholungstäter müsse man zur Abschreckung wie in der GEZ-Werbung behandeln. Verstösse gegen das Urheberrecht sind schließlich keine Lapalie! Deshalb fordern die Lobbby-Vereine gemeinsam mit 51 Tatort-autoren sowie namhafte Newcomer wie Sven Regener von Element of Crime das Ende der postulierten Kostenloskultur, die rigorose Bekämpfung von Tauschbörsen, Gebühren von Streamingplattformen und die überfällige Unterzeichnung des ACTA-Abkommens. Hört her ihr verruchten Netzaktivisten, Kontent-Piraten und digital Natives:

Hier stehe ich und kann nicht anders.

Dieses dramatische Zitat wird dem ollen Luther zugeschrieben. Der hat bestimmt ganz viele tolle Dinge gesagt und ist Autor eines ganz dicken Buches, das bestimmt nirgens verschenkt wird ;) und für das er bestens entlohnt wurde. Die Sätze jedoch hatte er nie gesagt. Bis die Urheberschaft geklärt ist, sollte die Verwendung des Zitates unterlassen werden. Wer weiss, ob sich der Enkel des wahren Urhebers nicht doch noch meldet!

Die VZ-Netze sind am Ende, Katzenbilder als letzte Hoffnung

Zitat

Wie schlimm muss es um das VZ-Netzwerk stehen, wenn es zu solch verzweifelten Mitteln greift? Wir alle wissen, wie wichtig Katzenbilder für eine aktive Community sind, dieser Aufruf zu einem Katzenbilder-Wettbewerb klingt jedoch nach dem letzten Aufbäumen vor dem endgültigen Aus.

Hallo Alexander!
Bei uns wird der rote Teppich ausgerollt für Deutschlands schönste Miezen - auf unserem “Catwalk” kämpfen Katze und Kater um die vorderen Ränge. Ist dein Stubentiger auch dabei? Lade dein schönstes Foto von deiner Katze/deinem Kater in unserer VZ-Aktionsapp hoch und schon hast du die Chance auf tolle Gewinne.

Diese E-Mail ist der Beweis: Das Ende der VZ-Netze ist gekommen.

Wer mit Katzenbildern bettelt, hat schon alles andere bereits ausgereizt, sich mehrfach neu erfunden, Datenschutz und Anstand schon über Bord geschmissen und greift nun nach dem letzten Strohhalm, setzt noch mal “All In” und fleht um Mitgefühl und Sympathie. Schaut mal die süssen Kätzchen!

Stetig schwinden bei den VZ-Netzwerken die Besucherzahlen. Der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit setzt sich unaufhaltsam fort. Es scheint als gäbe es neben Facebook kein Platz für ein weiteres SN. Das musste auch Google feststellen, dessen  massiv gepushtes Google+ zwar über 100 Mio Nutzer gewinnen konnte, aber von ihnen kaum aktiv genutzt wird.

Wärend Google+ zur Diskussionsplatform für Geeks und Selbstdarsteller verkommt, gibt es da zumindest die Hoffnung auf einen noch kommenden Durchbruch. Google+ als Bindeglied zwischen Nutzer und allen Google-Diensten bietet noch viel ungenutztes Potenzial.

Für die VZ-Netze bleibt aus meiner Sicht nur die Nische. Sie sollten sich auf SchülerVZ als kinderfreundliche Alternative zu Facebook konzentrieren und MeinVZ zur Bildergallerie für Katzen umbauen.

Geschrieben im Zug, Links folgen Links eingefügt.

Apps – meine aktuellen Favoriten

webappIn den letzten Wochen habe ich ungewöhnlich viele neue Tools für Web, Android und iOS ausprobiert. Es sind Tools, die mich bei bestimmten Tätigkeiten unterstützen, ein konkretes Problem lösen oder mich einfach nur gut unterhalten. In diesem Artikel möchte ich Euch meine aktuellen Favoriten vorstellen.
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Anonym Teilen und Empfehlen

anonymWer auf großartige Inhalte im Internet stößt, kann sie leicht bei Twitter, Facebook, Google+ usw. seinem Umfeld mitteilen. In dem Fall wird der empfohlene Inhalt mit dem eigenen Profil verknüpft und das hat natürlich Folgen!

Google verändert die Suchergebnisse entsprechend den Vorlieben des Nutzers. Facebook vergisst nie einen Eintrag (selbst wenn man ihn löscht) und bei Twitter kann jeder die Tweets eines Nutzers scannen – alles soweit in Ordnung, will man Anderen mehr über sich, seinen Geschmack und Vorlieben mitteilen.
Manchmal möchte man aber nur auf etwas Grandioses empfehlen, nicht aber sich oder sein soziales Profil mit der Empfehlung verknüpfen.

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Grooveshark jetzt auch für iPhone und iPad

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grooveshark logo
Grooveshark ist verdammt cooler Musik-Streaming Dienst aus Florida. Man kann auf Grooveshark kostenlos Radio und selbstgewählte Musiktitel hören, Playlisten erstellen und seinen Freunden zeigen, welche Titel man besonders mag. Über 30 Millionen Leute hören dort Musik. Leider funktioniert die Website bisher nur in Browsern mit Flash-Unterstützung. Nach dem Rauswurf der Grooveshark-App aus dem Apple Store gibt es eine offizielle Mobile-App nur für Android und nur für zahlende Kunden.

Seit ein paar Tagen gibt es aber auch eine minimalistische HTML5-Variante unter http://html5.grooveshark.com.

Zwar beschränkt sich der Funktionsumfang vorerst nur auf Musik suchen und Musik hören, wer wie ich keinen Premium-Account besitzt, wird sich trotzdem über die neue Möglichkeit freuen, kostenlos Musik auf dem Smartphone zu hören.

Kein Bock auf Facebook – Teilen ohne Tabus

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Manchmal stolpert man im Netz über eine coole Seite, ein witziges Bild oder über etwas so dermaßen Abgefahrenes, dass man es gleich weitererzählen möchte. So etwas zum Beispiel.

Weitererzählen geht ganz leicht mit Twitter oder Facebook. Aber nur noch selten klicke ich den Like-Button, Links twittern tue ich auch nicht. Bleibt noch die E-Mail. Ihr kennt alle diese guck-mal-hier-wie-geil! Mails)
Die schreibe ich nun wieder häufiger, weil ich kein Bock mehr auf Facebook habe.

Mich nerven die Quiz-Einladungen, Freundschaftsanfragen und Geburtstage. Am meisten stört mich, dass ich dort sowieso nicht alles empfehlen kann, was ich gut finde. Immerhin lesen Freunde, Bekannte, Verwandte und Arbeitkollegen mit. Wie soll ich da noch unbeschwert den neuen Blutzbrüdaz-Trailer oder das Beste aus Frauentausch liken? Das soziale an den social Networks kann echt nerven.

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