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Anonym Teilen und Empfehlen
Wer auf großartige Inhalte im Internet stößt, kann sie leicht bei Twitter, Facebook, Google+ usw. seinem Umfeld mitteilen. In dem Fall wird der empfohlene Inhalt mit dem eigenen Profil verknüpft und das hat natürlich Folgen!
Google verändert die Suchergebnisse entsprechend den Vorlieben des Nutzers. Facebook vergisst nie einen Eintrag (selbst wenn man ihn löscht) und bei Twitter kann jeder die Tweets eines Nutzers scannen – alles soweit in Ordnung, will man Anderen mehr über sich, seinen Geschmack und Vorlieben mitteilen.
Manchmal möchte man aber nur auf etwas Grandioses empfehlen, nicht aber sich oder sein soziales Profil mit der Empfehlung verknüpfen.
Grooveshark jetzt auch für iPhone und iPad
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Grooveshark ist verdammt cooler Musik-Streaming Dienst aus Florida. Man kann auf Grooveshark kostenlos Radio und selbstgewählte Musiktitel hören, Playlisten erstellen und seinen Freunden zeigen, welche Titel man besonders mag. Über 30 Millionen Leute hören dort Musik. Leider funktioniert die Website bisher nur in Browsern mit Flash-Unterstützung. Nach dem Rauswurf der Grooveshark-App aus dem Apple Store gibt es eine offizielle Mobile-App nur für Android und nur für zahlende Kunden.
Seit ein paar Tagen gibt es aber auch eine minimalistische HTML5-Variante unter http://html5.grooveshark.com.
Zwar beschränkt sich der Funktionsumfang vorerst nur auf Musik suchen und Musik hören, wer wie ich keinen Premium-Account besitzt, wird sich trotzdem über die neue Möglichkeit freuen, kostenlos Musik auf dem Smartphone zu hören.
Kein Bock auf Facebook – Teilen ohne Tabus
Zitat
Manchmal stolpert man im Netz über eine coole Seite, ein witziges Bild oder über etwas so dermaßen Abgefahrenes, dass man es gleich weitererzählen möchte. So etwas zum Beispiel.
Weitererzählen geht ganz leicht mit Twitter oder Facebook. Aber nur noch selten klicke ich den Like-Button, Links twittern tue ich auch nicht. Bleibt noch die E-Mail. Ihr kennt alle diese guck-mal-hier-wie-geil! Mails)
Die schreibe ich nun wieder häufiger, weil ich kein Bock mehr auf Facebook habe.
Mich nerven die Quiz-Einladungen, Freundschaftsanfragen und Geburtstage. Am meisten stört mich, dass ich dort sowieso nicht alles empfehlen kann, was ich gut finde. Immerhin lesen Freunde, Bekannte, Verwandte und Arbeitkollegen mit. Wie soll ich da noch unbeschwert den neuen Blutzbrüdaz-Trailer oder das Beste aus Frauentausch liken? Das soziale an den social Networks kann echt nerven.
Tanz der fetten Hennen
Zitat
Ich saß mit einem älteren Ehepaar in einem Straßencafé am Hamburger Rathaus. Wir redeten über Kunst, über den Louvre als
drei sehr dicke Frauen auf den Platz kamen. Sie waren barfuss und trugen bunte kurze Röcke – sonst nichts. Ihre massigen, halbnackten Körper wirkten wie durch Folter entstellt. Hässliche lange Narben zogen sich über ihre Gesichter und Oberkörper und wurden dunkle Schminke hervorgehoben.
Langsam und gelassen kamen die Frauen auf uns zu. Als sie der Aufmerksamkeit aller Gäste sicher sein konnten hoben sie die Arme uns fingen an zu einer lautlosen Musik zu tanzen. Sie wiegten ihre Hüften, drehten und wirbelen sich umeinander herum und schienen daran viel Freude zu haben.
Meine beiden Begleiter und einige andere Gäste protestierten. Ein älter Mann sprang auf beschimpfte eine der Tänzerinnen als fette Henne. Passenten blieben stehen und gafften dreckig. Den Tänzerinnen machte es nichts aus. Sie lachten und tanzten noch wilder um uns herum, fassten sich an den Händen und wiegten sich ungeniert im Rythmus der virtuellen Musik.
Das Ehepaar wurde hektisch und wollte sofort zahlen. Weil kein Kellner in der Nähe war, schmissen sie Panisch Geld auf den Tisch und eilten davon. Ich blieb verdattert an meinem Tisch sitzen, während die Frauen genauso schnell entschwanden wie sie gekommen waren.
Alben und Filme – besitzt Du noch oder streamst Du schon?
Die Form von audiovisuellen Medien hat sich in letzer Zeit gehörig gewandelt. Wo es derzeit noch echte Dateien gibt, wird es bald nur noch Zeiger auf die Cloud geben. Und irgendwannwerden auch die verschwinden und durch Streaming abgelöst. Früher habe ich mir Alben und DVDs gekauft und im Wohnzimmer ins Regal gestellt. Ich besaß das Medium, konnte es anfassen, ins Laufwerk stecken und mir reinziehen, wenn ich zu Hause war. Wollte ich mir meine Musik unterwegs anhören, habe ich die Scheibe gerippt und den Inhalt auf den MP3-Player oder die USB-Festplatte kopiert. Nach der Digitalisierung folgte die Mobilisierung von Musik und Video. Plötzlich löste sich der Medieninhalt von seinem Träger und befreite sich wie einst der Geist vom Fleische.
Besitz wird durch Zugriffsrecht abgelöst werden.
Erst hatte man das AV-Material von seinem ursprünglichen Trägermedium (Platte, DVD) auf ein kompaktes Abspielgerät verbannt. Alben und Filme konnten so überall hin mitgenommen werden. Erweitern konnte man seine Sammlung durch Dateien aus unterschiedlichen (legalen) Download-Portalen. Das erforderte jedoch, dass man die Dateien immer im passenden Format für das jeweilige Gerät parat haben musste. Also habe ich die gerippten DVDs fürs iPhone nach H.264 konvertiert, und die Alben in iTunes importiert und mit dem iPhone synchronisiert. Auf den Abspielgeräten braucht man dazu gehörig Speicherplatz. Abhilfe versprechen Cloud-Dienste mit Online-Speicher für Jedermann. Im Moment buhlen die Cloud-Dienste um unsere Gunst. Wir sollen die vormals gerippten und heruntergeladenen Audio- und Videodateien wieder bei Ihnen hochladen.
Sei es die iCloud von Apple oder Cloud Drive von Amazon, Google Music oderDropbox -
Die private Cloud für audiovisuelle Medien ist eine Übergangslösung.
Wer sich für einen der Cloud-Dienste entscheidet, wählt mitunter gleich ein komplettes Ökosystem mit fester Bindung. In die Amazon Cloud Drive gelangen Musikstücke am besten über die Amazon-Downloads. iCloud lässt sich über den Apple Store und iTunes befüllen. Noch stärker legt man sich fest, entscheidet man sich für den Cloud-Dienst eines Internet-Providers. Für Dokumente oder private Bilder mag das eine sinnvolle Lösung sein. Aber für Musik-Alben?
Wozu noch Musik hochladen?
Die meisten Medienkonsumenten sind noch nicht einmal in der Cloud angekommen, und schon frage ich mich, ob dieses Konzept nicht bereits überholt ist. Martin Weigert von Netzwertig beschreibt sehr gut, warum Cloud-Dienste als Online-Speicher für Audio- und Videodaten nur eine Zwischenlösung sind. Es macht keinen Sinn sein neues Coldplay-Album in die Cloud zu laden, denn es ist bestimmt schon dort! In jeder Cloud, in jedem Streaming-Dienst gibt es das neue Album Mylo-Xyloto von Coldplay schon. Wozu muss ich es also erneut hochladen? Was passiert dabei überhaupt? Der Dienst prüft, ob es die hochgeladenene Datei kennt, und wenn es diese Datei bereits gibt, löscht es meine Datei sofort wieder. Statt Zugriff auf meine Datei, erhalte ich Zugriff auf eine identische Anordnung von Bytes. Das spart dem Cloud-Anbieter Speicherplatz. Das Hochladen dient dazu, mein Nutzungsrecht nachzuweisen. Den größten Nachteil von clouds ohne Community-Funktion sehe ich darin, dass man ausschließlich Medien nutzen darf, die man selbst hochgeladen hat. Besser wird das natürlich, wenn man hochgeladene Inhalte mit Freunden und der Welt teilen kann.
Es gibt aber einige wenige Dienste, die Musik zur Verfügung stellen, ohne das man sich als Besitzer der Musik ausweisen müsste. Das Streamen von Musik bieten etwa Grooveshark, Spotify, oder als einziger legaler deutscher Anbieter Simfy. Abgesehen von Online-Videotheken sind Video-Streaming-Dienste in Deutschland kaum verfügbar. Bei video-on-demand gibt es in Deutschland noch mehr (nach)zu holen. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich auch in Deutschland video-on-demand Dienste wie Hulu etablieren werden.
Update: Hulu sondiert anscheinend schon den deutschen Markt.
Wenn ich von dort Medieninhalte nach Belieben auf dem Fernseher, dem Tablet und dem Smartphone streamen kann, dann brauche ich keine Blu-ray disc, keine Festplatte, kein musicload und kein RTL mehr. Dann bezahle ich nicht mehr für den Besitz eines Mediums, sondern für den orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf dessen Inhalt. Ob ich es dann besitze oder nur nutzen darf, ist mir persönlich egal.
Frieda Esemann ist da!
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Am 07.11.2011 ist unser drittes Kind, die kleine Frieda geboren worden! Mama und Kind sind wohl auf und durften gleich mit nach Hause. Jetzt sind wir alle riesig froh und glücklich. Hier die Kenndaten: Geburtsort: Bremen (St.Joseph-Stift) Geburtszeit: 07.10.2011 06:21 … Weiterlesen
Was ist ein Web Architect?
Seit ca. einem Jahr arbeite ich als Web Architect bei Sharp Electronics Europe in Hamburg. Wenn man mich fragt, was ich da mache, sage ich meist “Ich bin für den europäischen Webauftritt von Sharp verantwortlich” Damit geben sich viele bereits kopfnickend zufrieden oder erkennen scharfsinnig “Dann programmierst Du also Internetseiten?” Hmmm – ein bischen…
Okay, ich gebe es zu – ich programmiere fast gar nicht! Aber was mache ich sonst? Dieser Artikel beschreibt in normaler Sprache, was ich als Web Architect mache.
ifttt – Lass das Internet für Dich arbeiten
Wenn das kleine Experiment hier klappt, dann widme ich ifttt einen richtigen Artikel.
Das erste Ausprobieren macht auf jeden Fall richtig Spass! Mit ifttt (If This Than That) kann man Regeln definieren, die besagen, was für eine Aktion ausgeführt werden soll, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt.
Meine erste ittt Regel habe ich gerade erstellt. Wenn auf http://www.esemann.com ein neuer Artikel erscheint, dann postet ifttt eine Info (sogar mit Artikelbild) auf meinem Facebook-Profil. Ich bin gespannt.
Update: Hat fast perfekt geklappt. 
Anstelle des ersten Artikelbildes hat ifttt zwar das erste Bild genommen, was es gefunden hat, trotzdem ist es echt genial! Vor allen beeindruckt mich die optische Darstellung und wie kinderleicht es ist mit den Ereignissen (Trigger) und den Aktionen (Action) Aufgaben für ifttt zu definieren. Mal schauen, was mir da noch für Aufgaben einfallen.


